Erneut Bombendrohung gegen Schule - 3 Mädchen mussten medizinisch betreut werden!

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Erneut Bombendrohung gegen Schule - 3 Mädchen mussten medizinisch betreut werden!

Blaulicht (1 / 1) 24.10.2023 15:56 / Julia Symbolbild imago


In sächsischen Pulsnitz musste die Polizei zu einem Großeinsatz wegen einer Bombendrohung gegen eine Grund- und Oberschule ausrücken. Bei der Evakuierung der 534 Schüler brachen drei Mädchen im Alter von 11 und 13 Jahren zusammen und mussten zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Sechs Kinder zeigten psychische Belastungen aufgrund des Vorfalls und wurden vor Ort von einem Kriseninterventionsteam betreut. Hier die Hintergründe:

Bombendrohung gegen Schule in Pulsnitz

Am Dienstagmorgen entdeckten Mitarbeiter der Schule an der Kühnstraße/Dr.-Michael-Straße eine E-Mail mit einer Bombendrohung im Posteingang. Der Absender blieb unbekannt. Seit Montag wurden in Deutschland zahlreiche Bombendrohungen gegen Schulen und Einrichtungen gemeldet. Glücklicherweise wurde bisher nichts Bedrohliches gefunden. Dennoch nimmt die Polizei die Drohungen ernst und führt mit Unterstützung von Bereitschaftspolizei und Sprengstoffspürhunden in Pulsnitz und anderen Orten intensive Ermittlungen durch. "Das Schulgelände, einschließlich der Oberschule, wurde evakuiert und gründlich durchsucht. Die örtliche Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen", erklärte Polizeisprecher Sven Möller. Bundesweit kam es am Montag und Dienstag in Schulen, darunter Karlsruhe und Mannheim (Baden-Württemberg), Augsburg, Regensburg und Cham, Bayreuth (Bayern), Solingen und Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) sowie Chemnitz (Sachsen), zu Unterrichtsausfällen.