Russischer Einmarsch in die NATO! Diese Stadt könnte Putins Einfallstor in die NATO sein!

Seite 2 / 2

Russischer Einmarsch in die NATO! Diese Stadt könnte Putins Einfallstor in die NATO sein!

News (2 / 1) 22.10.2023 07:06 / Angela Symbolbild imago


Gasspeicher sind gut gefüllt

Gaslieferungen erfolgen über Lettland, und die Speicher sind gut gefüllt. Obwohl in Tallinn niemand öffentlich über russische Sabotage spricht, ist man sich der Bedrohung bewusst, die von Moskau ausgeht. Die "Russland-Angst" ist allgegenwärtig, und viele Esten sind der Meinung, dass ein möglicher russischer Gegenangriff in Estland beginnen würde. Dennoch sind sie zuversichtlich, dass sie sich gegen eine solche Bedrohung zur Wehr setzen würden. Estland erhält auch Unterstützung aus dem Ausland, insbesondere von der NATO, die 2000 Soldaten in Estland stationiert hat. Dies ist eine erhebliche Verstärkung im Vergleich zum Vorjahr und ein Zeichen dafür, wie ernst die Lage eingeschätzt wird. An der Grenze zu Russland, in der Stadt Narva, kontrollieren zusätzlich ein halbes Dutzend Soldaten der europäischen Grenzschutzagentur Frontex den Grenzübergang zwischen Estland und Russland. Die "Brücke der Freundschaft" trennt heute Narva von Iwangorod, Europa von Russland, Freund von Feind. Fast 90 Prozent der Bürger in Narva sind russischsprachige ethnische Russen, und die Stadt hat einen russischen Einfluss, der auf die Sowjetzeiten zurückgeht. Bei den Parlamentswahlen erzielten prorussische Kandidaten hier fast jede zweite Stimme.

Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat Estland verändert

Obwohl Narva zu Europa gehört, hat der russische Krieg gegen die Ukraine die Stadt verändert. Viele russischsprachige ethnische Russen hadern mit ihrer Identität. Aufgrund der Annexion der Krim hat Narva in die Grenzsicherung investiert und Schutzmaßnahmen an der "Brücke der Freundschaft" sowie an anderen Stellen getroffen. Man fürchtet, dass Narva im Falle eines möglichen Einmarschs Moskaus zum nächsten Mariupol werden könnte. Dennoch bleibt die Stadt ein beliebtes Reiseziel, da viele Besucher kommen, um sicherzustellen, dass die Grenze noch sicher ist. Die Stadt wird nicht nur als Grenze zwischen Europa und Russland betrachtet, sondern auch als eine Grenze zwischen Gut und Böse in einem zunehmend instabilen geopolitischen Umfeld.