Auch "4players.de" lobt unter anderem "einige atmosphärische Momente, die besonders von der tollen Beleuchtung und dem gelungenen Sounddesign profitieren." Statt des Grusels rückten allerdings eher "Action und Fluchtsequenzen stärker in den Fokus". Trotzdem liefere Capcom "guten, wenn auch mitunter sehr actionlastigen Survival-Horror, der mit einem befriedigenden und durchaus innovativen Mehrspielermodus mit Balanceproblemen erweitert wurde".
Die Rede ist von "Resident Evil Resistance", einem 1-gegen-4-Mehrspielermodus, in dem ein Spieler online als "Mastermind" gegen vier Überlebende antritt und versucht, diese an der Flucht aus einer mit zahlreichen Fallen gespickten Umgebung zu hindern. "Digital Spy" sieht den Modus allerdings nur als eine "spaßige Ablenkung". Trotz kurzer Dauer des Hauptspiels - viele Medien sprechen von etwa sechs bis neun Stunden - sei das Gameplay "solide, spaßig und spannend", weshalb man den Titel "definitiv irgendwann spielen sollte".
Auch "Gamesradar" bemängelt weniger gewordene Rätseleinlagen und einen geringeren Umfang im Gegensatz zum direkten Vorgänger, lobt aber unter anderem die Charaktere und das Drehbuch zur Story, das "liebevoll ein kitschiges Action-Film-Gefühl umarmt und wunderbar mit dem Zombie-Setting einhergeht".
Und auch wenn "VG247" das Spiel mit drei von fünf möglichen Sternen noch deutlich kritischer als viele andere Medien bewertet, sei "Resident Evil 3" würdig, gespielt zu werden. Das Game sei "wunderschön anzusehen, die Jump-Scares werden dich erwischen und es ist, wie ein paar gemütliche Hausschuhe anzuziehen. Aber auch wenn die Füße es gemütlich haben, fühlt es sich nie wie ein Zuhause an".