Erstes NATO-Land will Soldaten in die Ukraine schicken! Moskau warnt vor kompletter Eskalation!

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Erstes NATO-Land will Soldaten in die Ukraine schicken! Moskau warnt vor kompletter Eskalation!

News (2 / 1) 01.10.2023 14:56 / Julia Symbolbild imago


Shapps sagte: "Insbesondere im Westen des Landes denke ich, dass es nun eine Gelegenheit gibt, mehr in diesem Land zu tun. Und nicht nur in Bezug auf die Ausbildung." Ein Beispiel dafür ist der britische Luftfahrt- und Rüstungskonzern BAE, der Teile seiner Produktion in die Ukraine verlagert hat. "Ich bin sehr daran interessiert, dass auch andere britische Unternehmen ihren Beitrag leisten, indem sie dasselbe tun", fügte Shapps hinzu. Dimitri Medwedew, der ehemalige russische Präsident (58), reagierte empört auf die Ankündigungen aus London und drohte den Briten. Er erklärte, mögliche britische Militärausbilder könnten legitime Angriffsziele sein. Dasselbe gelte für deutsche Rüstungsfabriken, falls die Bundesrepublik Taurus-Raketensysteme in die Ukraine liefern sollte. Medwedew, der derzeit Vize-Chef des russischen Sicherheitsrats ist, äußerte sich auf der Nachrichtenplattform Telegram und setzte seine antiwestliche Rhetorik fort. Bereits am Samstag hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Gründung einer riesigen Rüstungs-Allianz mit westlichen Waffenherstellern verkündet.

Rüstungsunternehmen wollen mit der Ukraine zusammenarbeiten

Vor Vertretern internationaler Rüstungskonzerne erklärte er, dass die Grundlage dieser Vereinigung eine Erklärung sei, die bereits von 13 Firmen unterzeichnet wurde. Weitere Rüstungsunternehmen könnten sich anschließen, um die Ukraine zu einem bedeutenden Waffenproduzenten zu machen. Selenskyj betonte, dass es sich bei dieser Allianz um eine Verpflichtung zum internationalen Recht und zur Verteidigung der freien Welt handle. Er sagte vor den Vertretern der Waffenhersteller: "Ich spreche nicht nur über die Ukraine, sondern über die Sicherheit vor Aggressionen jeder Nation weltweit." An dem Verteidigungsindustrieforum nahmen 252 Unternehmen aus mehr als 30 Ländern teil.