Michail Kowaltschuk, ein langjähriger Freund von Putin und Direktor des Kurtschatow-Instituts für Atomforschung, schlägt derweil vor, dass Russland seine Atomwaffen mindestens einmal auf Nowaja Semlja, einer Doppelinsel im Nordpolarmeer, testen sollte, um den Westen zu schockieren. Berichten zufolge plant Russland die Wiederbelebung der Testanlage auf Nowaja Semlja, was durch Satellitenbilder belegt wird. Verteidigungsminister Sergej Schoigu besuchte die Anlage im August. Kowaltschuk erklärte, dass der Westen gegenüber Russland immer aggressiver werde und die staatliche Politik in diesem Bereich überdacht werden sollte. Er verwies darauf, dass es nach dem Test der Wasserstoffbombe 1961 sofort zu Verhandlungen mit den USA gekommen sei und fügte hinzu, dass die derzeitige Situation ähnlich sei. Ob Wladimir Putin tatsächlich neue Atomtests anordnen wird, bleibt unklar.