Der dänische Integrationsminister fügte hinzu: "In allen EU-Ländern gibt es viele abgelehnte Asylbewerber, die jedoch nicht in ihre Heimatländer abgeschoben werden. Diese Menschen arbeiten oft illegal und erhalten staatliche Unterstützung. Dies schadet dem Arbeitsmarkt und der Wirtschaft. Zudem ist es unmenschlich, Menschen so zu behandeln." Desweiteren wirbt Bek für weitere Arbeitsbeschränkungen der Asylbewerber. "Die Menschen werden nur ein System akzeptieren, das die wirklich Schutzbedürftigen schützt", betonte Bek gegenüber BILD. Gleichzeitig sei es wichtig zu verstehen, dass diejenigen, die kein Anrecht auf Schutz haben, das Land oder die EU verlassen müssen. Daher seien Asylabkommen mit anderen Staaten von großer Bedeutung. Diese Länder sollten dann die Verantwortung für die Eindämmung der Migration in die EU übernehmen. Der dänische Integrationsminister äußerte die Hoffnung, dass die EU-Kommission in den kommenden Monaten verstärkte Bemühungen unternehmen wird, weitere solcher Abkommen zu unterzeichnen, um die Migrationspolitik der EU effektiv zu gestalten.
Bek lehnt es ab, dass abgelehnte Asylbewerber trotzdem im Land bleiben dürfen und reguläre Arbeitsplätze finden können. Er warnt vor einem "Anreizeffekt", der dem entgegenwirkt, was er erreichen möchte. Daher plädiert er dafür, denjenigen, die keinen Schutz benötigen, klarzumachen, dass es nutzlos ist, illegal in die EU zu migrieren. Die Bereitschaft Deutschlands, eine EU-Asylreform nicht länger zu blockieren, wird von Bek positiv aufgenommen. Er hofft auf eine noch strengere Asylpolitik der Bundesregierung und betont: "Es steht mir nicht zu, der Bundesregierung Ratschläge zu erteilen. Sie trifft ihre politischen Entscheidungen, und wir treffen unsere. Aber ich hoffe, dass wir uns gegenseitig inspirieren können und voneinander lernen können."