Ziele des Unternehmens seien es, den täglichen Output auf 25.000 Masken zu bringen, weitere Kapazitäten für die Produktion weiterer Schutzkleidung zu schaffen sowie die Mitarbeiter vor Kurzarbeit zu schützen. Einziges Manko: "Derzeit ist die Produktion nur für die Slowakei zugelassen", heißt es von Seiten Eterna. Man arbeite jedoch "mit Hochdruck daran, die rechtlichen Bedingungen und Einhaltung der Vorschriften für eine Lieferung in den Rest Europas möglich zu machen".
Calzedonia stellt komplette Produktionswerke umIn den Hallen des italienischen Unternehmens Calzedonia, das sonst überwiegend Strumpfwaren, Unterwäsche und Bademode herstellt, stehen alle Zeichen auf Krisen-Management. Alte Nähmaschinen wurden umgestellt, neue Spezialmaschinen angeschafft. Seit dem 23. März werden in den Fabriken in Avio (Trentino-Südtirol) und Gissi (Abruzzen) sowie in allen hauseigenen Werken in Kroatien Atemschutzmasken und Kittel produziert. Wie es in einer Medienmitteilung heißt, sei die erste Lieferung noch am selben Tag an das Krankenhaus von Verona sowie an die Gemeinde Verona verschickt worden.
Luxusmarken Prada und Ralph Lauren ziehen mitAuch Luxus-Modehäuser scheinen den Ernst der Lage erkannt zu haben. So hat etwa das italienische Unternehmen Prada am 18. März mit der Produktion von 80.00 Schutzkitteln und 110.000 Schutzmasken begonnen. Der Auftrag dazu stamme aus der Region Toskana, wie aus einer Pressemeldung der Firma hervorgeht. Bis zum 6. April sollen die Arbeiten in der Prada-Fabrik in Montone (Umbrien) noch andauern, ebenso wie die täglichen Lieferungen an das nationale Pflegepersonal.
Ralph Lauren (80), US-amerikanischer Modedesigner und Gründer des Modeunternehmens Ralph Lauren Corporation, wurde ebenfalls aktiv. Nicht nur spendete er im Kampf gegen das Coronavirus zehn Millionen US-Dollar an mehrere Organisationen. Er veranlasste in Kooperation mit seinen Fertigungspartnern in den USA auch die Produktion von 250.000 Masken und 25.000 Schutzanzügen.