Die Politikerin Metakse Akopjan erklärte, dass viele Menschen zum Zeitpunkt des Unglücks Benzin am Depot abgeholt hätten, da sie vor den Aserbaidschanern nach Armenien fliehen wollten. Insgesamt sind bisher mehr als 6000 Flüchtlinge in Armenien angekommen, wie die Regierung in Eriwan am Montag bekannt gab.
Flüchtlinge versuchen zu entkommen
Die Führung von Bergkarabach hatte den Ausreisewilligen kostenlosen Treibstoff in Aussicht gestellt. Daraufhin waren Menschen zu sehen, die ihre Habseligkeiten in Busse und Laster luden. Viele hatten Kinder dabei. Am Dienstag erklärte Aserbaidschan, dass es eine "Anti-...
Eskalation im Kaukasus: Das aserbaidschanische Militär hat eine neue Militäroperation in der Region Bergkarabach gestartet. Am vergangenen Dienstag hatte Aserbaidschan eine Militäroperation zur Eroberung Berg-Karabachs eingeleitet. Die völlig unterlegenen Karabach-Armenier ergaben sich nur einen Tag später.
Während der kurzen Kämpfe starben mehr als 200 Menschen nach armenischen Angaben, und mehr als 400 weitere wurden verletzt. Die zehntausenden armenischen Zivilisten in der Region fürchten nun, vertrieben oder von den neuen aserbaidschanischen Machthabern unterdrückt zu werden. Bergkarabach hatte sich nach dem Zerfall der Sowjetunion von Aserbaidschan losgesagt, was international aber nicht anerkannt wurde. Die ethnischen Armenier in Bergkarabach kontrollierten mit Unterstützung der armenischen Regierung drei Jahrzehnte lang weitgehend die Region.