Mit der DDR-Auswahl wurde sie 1982 Vierte bei der Weltmeisterschaft. Die WM 1986 verpasste sie aufgrund eines Autounfalls, bei dem sie sich einen Oberschenkelbruch und eine Hüftverletzung zuzog. Die großen Erfolge kamen erst nach der Wende. Neben dem WM-Titel im Jahr 1993 gewann sie ein Jahr später Silber bei der Europameisterschaft. 1992 wurde sie Vierte bei den Olympischen Spielen in Barcelona. Bereits 1986 wurde sie zur "Handballerin des Jahres" in der DDR gewählt und gewann 1981 die DDR-Meisterschaft mit dem SCM. Nach dem Fall der Berliner Mauer weckte sie das Interesse des damaligen "FC Bayern des Frauen-Handballs". Der mittlerweile bankrotte TuS Walle Bremen holte sie an die Weser.
Bereits im ersten Jahr in Bremen wurde sie mit Walle Deutsche Meisterin, eine Leistung, die sie von 1992 bis 1996 insgesamt fünfmal wiederholte. Dazu kamen drei Pokalsiege zwischen 1993 und 1995 sowie der Sieg im damaligen Europapokal der Pokalsieger im Jahr 1994. In Bremen spielte sie mit Weltstars wie Anja Andersen (54), Marina Basanowa (60) und Dagmar Stelberg (65) zusammen. Nach ihrem Karriereende im Jahr 1997 betreute sie eine Saison lang die Torfrauen bei Walle, bevor der Verein den Spielbetrieb einstellte. In den folgenden Jahren half sie gelegentlich als Torfrau bei Bayer Leverkusen aus. Die genau Todesursache der erfolgreichen Sportlerin wurde bislang nichts bekannt.