Kein Frost, kein Schnee? Erste Prognosen für den kommenden Winter - schlägt der Klimawandel zu?

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Kein Frost, kein Schnee? Erste Prognosen für den kommenden Winter - schlägt der Klimawandel zu?

News (2 / 1) 24.09.2023 06:46 / Tim Symbolbild imago


Zahlreiche Rekordwerte im Jahr 2023 erreicht

Und nächste Woche geht es weiter: Das Altweibersommerhoch könnte sich in der gesamten kommenden Woche bei uns halten und Temperaturen von 20 bis 25 Grad bringen, regional sogar bis zu 27 oder 28 Grad, und das in den letzten Septembertagen. Der US-Wetterdienst NOAA und das europäische Wettermodell ECMWF prognostizieren einen milden Winter. Wetterexperte Jung erläutert: "Die NOAA sagt, dass es 1 bis 2 Grad wärmer sein wird als das neue Klimamittel von 1991 bis 2020. Zudem wird mehr Niederschlag als üblich erwartet, wobei der Großteil in mittleren und tiefen Lagen bei den milden Temperaturen als Regen fallen dürfte." Das bedeutet, dass ein typischer Westwetterlagenwinter zu erwarten ist, mit wiederkehrenden Tiefs vom Atlantik, häufigem Regen und recht milden Temperaturen sowie zeitweise Stürmen! Der Winter wird sich in absehbarer Zukunft immer weiter nach oben verschieben! Dies erleben wir bereits heute im Wintersport in den Hochlagen der Alpen. Unterhalb von 1500 bis 2000 Metern besteht kaum noch Schneesicherheit." Es ist wichtig zu beachten, dass dies eine Prognose und keine Wettervorhersage ist. "Mein Herz sagt: Ich wünsche mir Schnee und Eis. Mein wissenschaftlicher Verstand sagt mir: Das wird schwierig", sagt Wetterexperte Jung gegenüber BILD.