Christopher Kilburn, Hauptautor der Studie, gibt jedoch leichte Entwarnung und betont, dass die Nähe eines Ausbruchs nicht zwangsläufig einen Ausbruch garantiert. Ein Bruch könnte zwar einen Riss in der Erdkruste verursachen, aber das Magma müsste immer noch an die richtige Stelle gedrückt werden, damit es zu einer Eruption kommt. Der letzte dokumentierte Vulkanausbruch in den Phlegräischen Feldern ereignete sich im Jahr 1538 und führte zur Bildung des Vulkankegels "Monte Nuovo". Dieser Ausbruch war durch pyroklastische Ströme gekennzeichnet, bei denen Lavabrocken durch extrem heißes Gas und vulkanische Asche hangabwärts transportiert werden. Da das Gebiet heute dichter besiedelt ist als zu dieser Zeit, wäre ein erneuter Vulkanausbruch wesentlich gefährlicher und würde viele Menschen betreffen.