Um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden und dessen Ausbreitung generell zu verlangsamen, sind die Menschen derzeit angehalten, nur in wichtigen Fällen die eigenen vier Wände zu verlassen. Besonders hart ist das für alle, die ihre Familie nicht besuchen dürfen. Vor allem Oma und Opa sind beispielsweise besonders gefährdet. Trotzdem kann man per Telefon mit seinen Lieben in Kontakt bleiben - und über Videotelefonie kann man sie sogar sehen. Selbst Gruppengespräche sind möglich.
Anbieter und VoraussetzungenEs gibt zahlreiche Apps und Services, mit denen man Videochats mit seinen Verwandten oder Freunden führen kann. Zu den bekanntesten und zuverlässigsten zählen unter anderem WhatsApp, Skype, Google Duo, Facetime und der Facebook Messenger, wie auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigt.
Wer ein Smartphone oder ein Tablet zur Videotelefonie benutzen möchte, muss nur in einem der offiziellen Stores die gewünschte App herunterladen und einrichten. Bei der Nutzung sollte man dann aber darauf achten, dass man mit dem WLAN verbunden ist und nicht sein mobiles Datenvolumen aufbraucht. Dieses kann von einem Videochat nämlich schnell aufgefressen werden.
PC-, Laptop- oder Mac-Nutzer benötigen hingegen neben einer Internetverbindung - per WLAN oder Kabel - auch eine Webcam, Lautsprecher sowie ein Mikrofon, wenn sie sich gegenseitig hören und sehen wollen. In Laptops sind Kamera, Mikro und Lautsprecher wie bei einem Smartphone oder Tablet meistens schon eingebaut.
Neue Nutzer sollten sich zunächst per Telefon absprechen, welcher Dienst in der Familie oder unter Freunden am verbreitetsten ist, denn eine Verbindung zwischen unterschiedlichen Apps oder Programmen kann in der Regel nicht hergestellt werden. Nutzen alle Verwandten beispielsweise ein iPhone, ist es für gewöhnlich am sinnvollsten, direkt auf Apples Facetime zurückzugreifen, da die kostenlose Funktion schon vorinstalliert ist.
Eine Kurzanleitung