Der CDU-Parteivorsitzende Friedrich Merz sieht die wirtschaftlichen Perspektiven Deutschlands im Gegensatz zum Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eher düster. In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" prognostizierte Merz, dass das Jahr 2023 leider eine Rezession bringen werde - und sagt was die CDU sofort anders machen würde!
Er betonte, dass Deutschland als einziges großes Industrieland weltweit eine schrumpfende Wirtschaft aufweise. Merz führte an, dass die Wirtschaftslage sich nur verbessern könne, wenn der immense Bürokratieaufwand reduziert und die Energiepreise schnell gesenkt würden. Andernfalls sehe auch das Jahr 2024 nicht vielversprechend aus. Scholz hatte hingegen betont, dass man den Wirtschaftsstandort Deutschland nicht negativ darstellen solle. Er argumentierte, dass Deutschland aufgrund seines erfolgreichen Exports das Nachlassen der globalen Konjunktur besonders stark spüre. Merz sprach sich für niedrigere Steuern auf Energie und die Wiedereinführung der Atomkraft aus. Er betonte die Notwendigkeit, den Bürokratieaufwand einzudämmen und verwies darauf, dass kein neues Gesetz zusätzliche Bürokratie schaffen solle. Er nannte das Heizungsgesetz als Beispiel, das aus seiner Sicht nicht nur technologisch unangemessen sei, sondern auch eine enorme neue Bürokratie auslöse. Merz lehnte jedoch die Subventionierung der Strompreise für bestimmte Industrien ab. Er betonte die Wichtigkeit einer Entlastung für alle, einschließlich der energieintensiven Industrie und des Mittelstands.