Airbus A380 kollidierte mit Drohne bei Landeanflug! Passagiere in Todesangst

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Airbus A380 kollidierte mit Drohne bei Landeanflug! Passagiere in Todesangst

News (2 / 1) 18.07.2024 05:01 / Angela Symbolbild imago


Auf Anfrage von BILD bestätigte die Fluggesellschaft: „Emirates bestätigt, dass Flug EK 77 von Dubai nach Nizza am 18. August planmäßig gelandet ist und Passagiere sowie Besatzung sicher ausgestiegen sind. Während der Landung stellten Techniker Schäden an einem Vorflügel der rechten Tragfläche fest. Das Flugzeug wird für weitere Untersuchungen am Boden gehalten. Die Sicherheit hat für uns immer höchste Priorität.“ Da die Schäden nicht auf Vogelschlag zurückzuführen sind, geht die Flugunfalluntersuchungsbehörde BEA von einer Kollision mit einer größeren Drohne aus und hat eine Untersuchung eingeleitet. Gefährliche Eingriffe in den Luftverkehr können mit mehrjährigen Gefängnisstrafen geahndet werden. In jüngster Zeit haben Probleme mit Drohnen im Einflugbereich von Verkehrsflughäfen zugenommen - allein an deutschen Flughäfen wurden 2022 von der Deutschen Flugsicherung DFS mehr als 150 unerlaubte Drohneneinflüge registriert. Erst im Mai meldete die Cockpit-Crew einer Boeing 787 Dreamliner der polnischen Fluggesellschaft LOT während des Anflugs auf Warschau, dass sie eine größere Drohne in nur 30 Metern Entfernung zum Flugzeug gesichtet hatten.

Zusammenprall mit Drohnen können schwere Schäden hervorrufen

Die Risiken einer Kollision mit einer Drohne für Flugzeuge sind aufgrund der Aufprallenergie sehr hoch: Im Gegensatz zu „weichen“ Vögeln verformen sich Drohnen bei Zusammenstößen nicht. Bei einer Kollision mit einem Flugzeug gibt eine Drohne die gesamte Aufprallenergie am Einschlagpunkt ab. Das bedeutet, dass eine große Passagiermaschine durch den Aufprall einer Drohne an der richtigen Stelle abstürzen kann. Tests haben gezeigt, dass Drohnen eine Flugzeugtragfläche bereits bei vergleichsweise niedriger Geschwindigkeit von 380 km/h durchdringen können.