Die unabhängige belarussische Nachrichtenagentur Nexta bestätigt ebenfalls den Dammbruch in Burjatien. Auch hier wird berichtet, dass der Zugverkehr entlang der "Baikal-Amur-Magistrale" eingestellt wurde. Die Agentur erklärt, dass die Wiederherstellung mindestens eine Woche dauern wird und enorme Verluste drohen. Filmmaterial vor Ort verdeutlicht die Situation. Der Vorfall hat eine äußerst bedeutende Handelsroute Russlands, die "Baikal-Amur-Magistrale", getroffen. Diese Transitstrecke durch Sibirien ist von hoher Wichtigkeit. Mit einer Länge von knapp 4.300 Kilometern gehört sie zu den längsten Eisenbahnnetzwerken der Welt und endet in der Hafenstadt Sovetskaya Gavan am Pazifischen Ozean. Ein weiterer Post des Regionalgouverneurs verdeutlicht die kritische Lage: Ein Notstand wurde in der Region ausgerufen. Intensive Reparaturarbeiten sind im Gange. Der Vorfall trifft die angeschlagene russische Wirtschaft sicherlich zur denkbar schlechtesten Zeit.