Das Volksfest in Aidenbach, Niederbayern, musste aufgrund starker Regenfälle am Dienstagabend geräumt werden. Eine nahegelegene Flutmulde war überlaufen und drohte den Festplatz zu überschwemmen. Gegen 22.30 Uhr wurden die Besucher gebeten, das Gelände zu verlassen, teilte die Polizei Niederbayern mit. In der Region kam es zu weiteren Einsätzen aufgrund von kleineren Überflutungen und umgestürzten Bäumen. Die Polizei verzeichnete jedoch keine größeren Schäden. Auch in Oberbayern musste die Feuerwehr mehrmals ausrücken, hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd berichtete jedoch, dass "nichts Dramatisches passiert" sei. Alle bekannten Schäden konnten schnell behoben werden. Am Tegernsee retteten die Wasserwacht und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zahlreiche Wassersportler. Trotz Unwetterwarnung waren noch Stand-up-Paddler, Segler und Angler auf dem See unterwegs. Caroline Amann von der DLRG erklärte, dass es hauptsächlich Urlauber waren, die sich nicht bewusst waren, wie schnell sich das Wetter auf den oberbayerischen Seen ändern kann. Die Retter setzten sich selbst Gefahren aus, wenn sie bei Blitzeinschlägen mit den Motorrettungsbooten auf dem See unterwegs sind.