Das Erdbeben ereignete sich gegen kurz vor 11 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern. Das Epizentrum befand sich ungefähr 18 Kilometer nordöstlich der Stadt Palaióchora und über 100 Kilometer von der Inselhauptstadt Heraklion entfernt. Nachbeben sind möglich. Mäßige Erdbeben dieser Intensität und Tiefe können von Menschen in einem größeren Umkreis deutlich wahrgenommen werden. Strukturen, die anfällig für Beben sind, können ernsthafte Schäden erleiden. Bei robusteren Gebäuden stellt ein Erdbeben der Stärke fünf in der Regel keine große Bedrohung dar, jedoch können leichte Schäden auftreten. Kreta ist regelmäßig Erdbeben ausgesetzt. Die Insel liegt in einer der gefährdetsten seismischen Zonen Europas. Dennoch sind schwere Schäden und Verletzungen selten. Kreta befindet sich auf der Ägäischen Platte, die zwischen den Kontinentalplatten Eurasien und Afrika liegt.