Berichten der US-amerikanischen Denkfabrik "Institute for the Study of War" (ISW) zufolge setzt Russland veraltete sowjetische Panzer ein. Diese könnten vom Typ T-54 oder -55 sein, das älteste Modell wurde 1947 erstmals gebaut. Im April wurde ein solcher Panzer in der Ukraine gesichtet. Die Reparatur dieser Panzertypen sei zwar vergleichsweise kostengünstig, jedoch sei die Besatzung aufgrund der veralteten Panzerung weniger gut geschützt. Der Oryx-Blog, der Verluste beider Seiten zählt, hat bereits zwei dieser Panzertypen als zerstört bzw. beschädigt aufgelistet. Insgesamt werden die Verluste russischer Panzer auf 2.207 beziffert, mehr als die Hälfte davon (1.415) sei zerstört worden. Berichte aus Juli 2023 besagen, dass die Ukraine derzeit mehr Panzer besitzt als Russland, nämlich etwa 1500 im Vergleich zu Russlands 1400. Die britische Generalstabschefin, Tony Radakin, hat erklärt, dass Russland fast die Hälfte der Kampfkraft seiner Armee verloren habe. Trotz Ankündigung des russischen Ex-Präsidenten Dmitri Medwedew, in diesem Jahr 1,500 Panzer zu produzieren, zweifeln einige an der Fähigkeit der russischen Rüstungsindustrie, dies zu erreichen.