Dieser Vorfall erinnert an den Fall eines Reserveoffiziers der Bundeswehr, der im Herbst verurteilt wurde, nachdem er über Jahre hinweg Informationen an den russischen Militärgeheimdienst GRU weitergegeben hatte. Der Richter bezeichnete ihn als stark pro-russisch eingestellt. Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann betonte, dass dieser Fall auf die gestiegene Sensibilität der Geheimdienste hinweise, nichts auszuschließen, auch keine Informanten in Behörden, die ohne Bedenken Geheimnisse an Russland verraten würden. Strack-Zimmermann unterstrich die Notwendigkeit der Wachsamkeit und einer genauen Überprüfung von Mitarbeitern mit Zugang zu sensiblen Informationen.