US-Soldaten längst im Krieg? In Kiew hat US-Präsident Joe Biden nach rund eineinhalb Jahren seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine eine Verordnung erlassen. Diese Verordnung ermöglicht es, den in der Ukraine stationierten US-Militärangehörigen eine Gefahrenzulage zu zahlen. Die Präsenz einer begrenzten Anzahl von US-Soldaten in der Ukraine wird dabei nicht als militärischer Eingriff betrachtet. Es gibt jedoch Leaks, die den offiziellen Berichten widersprechen und besagen, dass es sich nicht nur um die reguläre Botschaftsbesetzung handelt sondern deutlich mehr Truppen in der Ukraine stationiert sind!
Ein internes Memo, das zunächst geleakt und später von einem Verteidigungsbeamten bestätigt wurde, beleuchtet Fragen zur Anzahl der US-Soldaten im ukrainischen Hoheitsgebiet. Laut einem Bericht des amerikanischen Militär- und Verteidigungsnachrichtenmagazins "Task & Purpose" wird in dem Memo der rückwirkende Anspruch von US-Militärangehörigen auf eine Zulage behandelt, die sich in der Ukraine aufhalten. Das am 13. Juli 2023 datierte Dokument besagt, dass ab dem 24. April 2022 das Landgebiet und der Luftraum über der Ukraine als Gebiet für eine unmittelbare Gefahrenzulage ausgewiesen ist. Diese Zulage beträgt 225 Dollar pro Monat, zusätzlich kommen weitere 100 Dollar Erschwerniszulage pro Aufenthaltsmonat in der Ukraine hinzu. Die genaue Anzahl der Personen, die von dieser neuen Zahlung profitieren werden, ist unklar. Laut "Task & Purpose" waren in einem im März veröffentlichten Bericht des "Defense Manpower Data Center" keine aktiven Bodentruppen oder Reserveeinheiten des US-Militärs in der Ukraine aufgeführt. Es gibt zwar einige Personen, die in der US-Botschaft stationiert sind und Sicherheitsdienste für das Botschaftspersonal vor Ort durchführen, aber keine aktiven Truppen oder Spezialeinheiten.