Währenddessen müssen sich viele Deutsche auch am Dienstag noch auf starke Unwetter einstellen, insbesondere an den Küsten. Das Sturmtief "Zacharias" fegt über die Küstenregionen hinweg und bringt schwere Sturmböen von bis zu 100 km/h mit sich. Für Urlauber bedeutet dies, äußerst vorsichtig zu sein und die Wetterwarnungen genau zu beachten. Normalerweise sind stürmische Bedingungen an den Küsten erst im Herbst und Winter zu erwarten, weshalb dieser Sommersturm als äußerst ungewöhnlich betrachtet wird, wie der Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst wetter.net erklärt.
Küstenbewohner und Urlauber müssen sich zudem auf Verkehrschaos einstellen. Die Deutsche Bahn rechnet mit Verspätungen und Zugausfällen, während für die Fähren nach Wangerooge und Spiekeroog geänderte Fahrzeiten gelten. Die Fahrten nach Helgoland, Hiddensee und Rügen wurden am Montag komplett abgesagt. Die Reederei Hiddensee bittet alle Urlauber, ihre An- oder Abreise auf Mittwoch zu verschieben, um mögliche Beeinträchtigungen zu vermeiden.