Die Ukrainer haben erneut ein russisches Schiff angegriffen und dabei schwere Schäden verursacht. Offenbar dringt aktuell Wasser in den Tanker ein, das derzeit abgepumpt wird. Kiew kündigt bereits an, dass es weitere Angriffe auf russische Schiffe geben wird. Der Geheimdienst SBU bezeichnet dies als "absolut logischen und effektiven Schritt". Der Kreml tobt - was hat es mit dem neuen Angriff auf sich?
Nachdem ukrainische Drohnen das russische Tankschiff "SIG" angegriffen haben, sollen Rettungskräfte das schwer beschädigte Schiff in der Meerenge von Kertsch absichern. Wasser, das durch ein Loch eingedrungen ist, wird derzeit abgepumpt, wie die russische Seenotrettungsbehörde Morspassluschba am Morgen mitteilte.
Trotz der Schäden im Maschinenraum schwimmt der Tanker weiterhin frei im Wasser zwischen der Schwarzmeer-Halbinsel Krim und Russland. Die Attacke durch die Drohne hat niemanden verletzt. Seenotrettungsboote sind vor Ort im Einsatz, um das Schiff zu retten. Treibstoff ist nicht ausgetreten. Die Webseite Marine Traffic zeigt die stehende "SIG" unmittelbar südlich der Straße von Kertsch, begleitet von zwei Schleppern. Der mit Sanktionen belegte Öltanker "SIG" hatte Treibstoff an russische Streitkräfte in Syrien geliefert. Die Verkehrsstörung auf der strategisch wichtigen Brücke über die Meerenge zwischen der von Moskau annektierten Krim und Russland dauerte etwa drei Stunden, wie das Autobahn-Informationszentrum auf seinem Telegram-Kanal mitteilte.