Einsatz. Neben der Marine sind verschiedene andere Truppenteile der Streitkräfte beteiligt. Die Übung umfasst unter anderem Maßnahmen zum Schutz des Seefunkverkehrs, der Küstenregionen und des Transports von Militärgütern. Das Ministerium erklärte weiter, dass mehr als 200 Kampfübungen geplant sind, darunter auch die praktische Anwendung von Waffen. Die Kriegsschiffe sollen nach Abschluss der Übung zu ihren Häfen zurückkehren, und die Flugzeuge zu ihren Stützpunkten. Details zur Dauer des Manövers wurden nicht genannt.
Die russischen Streitkräfte führen neben ihrem Angriffskrieg gegen die Ukraine regelmäßig Manöver in verschiedenen Teilen des flächenmäßig größten Landes der Erde durch. Dies soll auch demonstrieren, dass die Regionen geschützt werden können, trotz der Verluste und der Bindung von Ressourcen durch die Invasion im Nachbarland. Die Spannungen haben sich im Ostseeraum seit Beginn des russischen Angriffskriegs ebenfalls erhöht. Russland hatte angesichts der möglichen Aufnahme Finnlands in die NATO angekündigt, seine Präsenz im Ostseeraum zu verstärken. Auch der bevorstehende NATO-Beitritt Schwedens beschäftigt den Kreml. Moskau hat mit "vorgesehenen und geplanten" Gegenmaßnahmen gedroht. Ein Beitritt Schwedens zum westlichen Verteidigungsbündnis hätte "negative Konsequenzen" für die Sicherheit Russlands, so die Drohung hochrangiger russischer Politiker wie Ex-Präsident Dmitri Medwedjew, der sogar die Stationierung von Atomwaffen im Ostseeraum in Betracht zog.