Seine Studienkollegen trauern um den "freundlichen, fröhlichen" Kollegen. In einem Beitrag auf der Facebook-Seite des Studentenrates der Medizinischen Universität Saporischschja heißt es: "Er war freundlich, fröhlich, eine großartige Begleitung und lächelte immer." Die Anteilnahme an seinem Tod ist auch in den sozialen Netzwerken groß, viele Menschen trauern um den jungen Arzt. Die medizinische Einrichtung erhielt Unterstützung von Ärzte ohne Grenzen, darunter psychosoziale Hilfe für Menschen sowie medizinische Ausrüstung. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich kein Mitarbeiter der Hilfsorganisation im Krankenhaus. Cherson wurde bereits zuvor regelmäßig beschossen. In der Regionalhauptstadt waren bei russischen Angriffen laut ukrainischer Angaben am Montag vier Menschen getötet und 17 weitere verletzt worden. Die Stadt gerät immer wieder ins Visier russischer Angriffe, nachdem ukrainische Truppen die nördlich des Flusses Dnipro gelegenen Gebiete der Region Cherson zurückerobert hatten. Im Juni sprengte Russland zudem den Kachowka-Staudamm und überschwemmte Teile der Region. Dies führte zu Dutzenden von Todesopfern und zur Überflutung ganzer Ortschaften.