Die meisten verbliebenen Bunker befinden sich in Privateigentum, vor allem in Bayern und Baden-Württemberg. Nur wenige Anlagen gelten als funktionsfähig und öffentlich zugänglich. Einer dieser Ausnahmen ist der Tiefbunker in Berlin unter der Badstraße, den der Verein Berliner Unterwelten seit 2001 betreut und gewartet hat, sodass er im Ernstfall noch verwendbar wäre. Die Mehrheit der Bunker hingegen wäre bei einem Atombomben-Angriff nicht einsatzfähig, da sie nicht ausreichend mit Wasservorräten, Lebensmitteln und Notausstattung bestückt sind. Die Zukunft der Bunker und ihr weiteres Schicksal bleiben vorerst ungeklärt. Die Bundesregierung will das weitere Vorgehen im Bevölkerungsschutz gemeinsam mit den Bundesländern klären, bevor konkrete Pläne und Kosten festgelegt werden können.