Die weiteren Arbeitskollegen der drei Männer alarmierten daraufhin die Rettungsleitstelle. Feuerwehren, Rettungsdienst, ein Rettungshubschrauber, die Wasserrettung und die Polizei eilten zum Einsatzort. Taucher suchten nach den Vermissten, konnten jedoch nichts finden. Erst als der Wasserstand im Schacht abgesenkt wurde, wurden die Männer entdeckt. Doch es war zu spät. Die Angehörigen der Verstorbenen wurden inzwischen informiert und werden von Einsatzkräften des Kriseninterventionsteams (KIT) betreut. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Miesbach unter der Leitung der Staatsanwaltschaft München II geführt. Noch vor Ort nahmen die Rettungskräfte still Abschied von den drei ertrunkenen Arbeitern. Sie bildeten einen Kreis und legten eine Schweigeminute ein. Später kamen auch die Angehörigen der jungen Männer zum Firmengelände an der A8 kurz vor Irschenberg. "Wir sind fassungslos", sagte ein Angestellter gegenüber den Medien.