Die Familie musste 1,5 Stunden im Flugzeug ausharren, bevor sie mitgeteilt bekamen, dass sie ein Hotelzimmer zugewiesen bekommen würden. Das Gepäck ließ ebenfalls auf sich warten, und nach weiteren zwei Stunden wurden Busse zu den Hotels bereitgestellt. Erst um 20 Uhr erreichte die Familie ihr Hotelzimmer statt ihrer Heimat. Am nächsten Tag war die Familie wieder auf dem Weg zum Flughafen, aber erneut gab es Probleme. Der geplante Start um 10 Uhr musste aufgrund eines Austritts von Hydrauliköl um drei Stunden verschoben werden. Letztendlich stellte sich heraus, dass nur zu viel Hydrauliköl eingefüllt wurde und eine einfache Nachjustierung erforderlich war. Der Rückflug begann schließlich um 14 Uhr, ganze 26 Stunden später als geplant.
Simon Wröbel ist wütend über die unzureichende Informationen und das dilettantische Verhalten von Condor. Er plant, die Airline zu verklagen und fordert eine Entschädigung von insgesamt 1.200 Euro für die Verspätung. Laut EU-Recht stünden ihm, seiner Frau und seiner Tochter jeweils 400 Euro Entschädigung zu. Die Condor-Sprecherin entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und betonte, dass die Sicherheit in der Luftfahrt höchste Priorität habe. Dennoch hätten die Passagiere sicherlich eine pünktlichere Abwicklung bevorzugt.