Obwohl Siemens selbst aufgrund seines geringen Energiebedarfs keine Standortverlagerungen in Betracht zieht, stehen viele Unternehmen in Deutschland vor solchen Überlegungen aufgrund der hohen Energiepreise. Die geplante Verdopplung des Ökostrom-Volumens bis 2030, wie von der Bundesregierung angestrebt, sieht Busch als schwierig an. Es sei notwendig, die Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energien und den Netzausbau zu beschleunigen, um die Ausbauziele zu erreichen. Für die Zukunft Deutschlands betont Busch die Notwendigkeit einer starken Infrastruktur, schnellerer Genehmigungsverfahren und Investitionen in Aus- und Weiterbildung, Universitäten und Forschungsinstitute. Er sieht die Zukunft in der Kombination aus Daten und Algorithmen, um Ressourcen zu schonen, die Produktivität zu steigern und Emissionen zu reduzieren. Es sei von entscheidender Bedeutung, dass Deutschland in diesen Bereichen schneller handelt, um den Anschluss an die sich rasch entwickelnde Welt nicht zu verlieren.