In der Nacht zum Mittwoch, dem 5. Juli 2023, erreicht Regen bereits von Westen her Deutschland. In den frühen Morgenstunden treten im Südwesten erste Gewitter auf. Am Mittwoch selbst ziehen Regenbänder über den Norden, Süden und Osten Deutschlands hinweg. Besonders im Norden fällt ergiebiger Starkregen. Im Südosten und Osten kommen zudem kräftige Gewitter hinzu. Es besteht auch in weiten Teilen Deutschlands Sturmgefahr. Das Sturmtief POLY trifft vor allem die Regionen an Nord- und Ostsee am heftigsten. Hier drohen sogar Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Vorauswarnung vor Unwettern mit Orkanböen von 11 bis 20 Uhr am Mittwoch herausgegeben.
Ein so heftiger Sturm im Hochsommer ist äußerst ungewöhnlich. In Norddeutschland muss mit umstürzenden Bäumen gerechnet werden, wodurch Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr sehr wahrscheinlich sind. Entlang der Kaltfront können schwere Sturmböen und Downbursts auftreten, warnt Meteorologe Alexander König von wetter.com. Dabei drückt der starke Höhenwind den Regen auf den Boden und es können sogar orkanartige Böen im Binnenland auftreten. Die Temperaturen liegen im Norden bei eher kühlen 16 bis 18 Grad. Durch Regen und Wind fühlt es sich zudem noch frischer an. Ansonsten können die Temperaturen aber bis zu 26 Grad erreichen.