Laut der Nachrichtenagentur Interfax bildete sich am vergangenen Wochenende auf russischer Seite eine rund 13 Kilometer lange Autoschlange vor der Zufahrt zur Kertsch-Brücke. Rettungskräfte, Freiwillige und Verwaltungsangestellte verteilten Wasser an die wartenden Menschen in den Fahrzeugen. Die Halbinsel ist für Urlauber nur per Bahn oder Auto erreichbar, da der Flugverkehr aufgrund des anhaltenden Krieges eingestellt ist.
Selbst grausame Szenen am Strand können zahlreiche russische Touristen nicht davon abhalten, vermeintliche Erholung auf der Krim zu suchen. In einem schockierenden Video ist zu sehen, wie die Opfer von Putins Krieg per Hubschrauber auf die annektierte Krim gebracht werden, während Touristen nur wenige Meter entfernt im Meer baden.