UND: Der AfD fehlen beliebte Politiker. In den Beliebtheitsrankings von INSA landen die AfD-Chefs immer auf den letzten Plätzen. Zuletzt sorgte AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla (48) für einen Skandal, als er in der Talkshow "Maischberger" die Ukraine mit Nazi-Deutschland verglich. Die Rekordumfragewerte bedeuten für die anderen Parteien, dass sie sich zusammenschließen müssen, um gegen die AfD anzukommen. Beispielsweise stellen sie gemeinsame Kandidaten auf, um AfD-Landräte oder -bürgermeister zu verhindern. 52 Prozent der Befragten finden diese Anti-AfD-Bündnisse gut, während 35 Prozent sie für falsch halten. Zum ersten Mal in der Geschichte der AfD stellt die Partei einen Kanzlerkandidaten auf. Wer sich dafür empfehlen wird, ist noch unklar. AfD-Chefin Alice Weidel (44) machte kürzlich deutlich, dass sie Interesse hat, betonte jedoch, dass auch andere Interesse haben. Eine Entscheidung darüber wird wahrscheinlich erst auf dem AfD-Parteitag 2024 fallen.