NATO-Treffen in Brüssel - Stationieren wir Atomwaffen in Deutschland - Diskussionen um Beitritt der Ukraine erwartet!

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NATO-Treffen in Brüssel - Stationieren wir Atomwaffen in Deutschland - Diskussionen um Beitritt der Ukraine erwartet!

News (1 / 1) 15.06.2023 18:52 / Silia Symbolbild imago


Brüssel - Die Verteidigungsminister der NATO-Staaten werden ab Donnerstag (15. Juni) über weitere Waffenlieferungen im Ukraine-Krieg beraten. Im Vorfeld äußerte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, dass die Waffenlieferungen aus dem Westen einen Unterschied an der Front machen. Das Hauptthema der Beratungen sei daher, wie die Hilfe für die Ukraine aufrechterhalten und verstärkt werden könne. Aber auch der eigene Schutz und die Stationierung von neuen Atomwaffen sind ein Thema!

Gegenoffensive der Ukraine Thema beim NATO-Treffen

Stoltenberg äußerte sich zum Verlauf der Gegenoffensive und sagte, dass heftige Kämpfe stattfänden. Es sei noch früh, aber man könne sehen, dass die Ukraine Gewinne erziele und besetztes Land befreien könne. Dies sei dem Mut, der Tapferkeit und den Fähigkeiten der ukrainischen Soldaten zu verdanken, so Stoltenberg. Zunächst fanden am Donnerstagvormittag in Brüssel Beratungen der Ukraine-Kontaktgruppe mit rund 50 Ländern statt. Auch der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow nahm an diesem Treffen teil.

Am Nachmittag begann dann das zweitägige Treffen der NATO-Verteidigungsminister zu dem auch Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) eingeladen ist. Eine Nachfolgeregelung für den scheidenden NATO-Chef Jens Stoltenberg stand nicht auf dem Programm, jedoch fand ein Treffen mit den Chefs von mehr als 20 Rüstungskonzernen aus Europa und den USA statt. Deutschland wurde durch den Konzern Rheinmetall vertreten, wobei es insbesondere um die Ankurbelung der Munitionsproduktion ging. Anschließend berieten die 31 NATO-Länder mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Resnikow.