Der Konflikt zwischen dem Söldnerboss Jewgeni Prigoschin (62) und dem Kreml erreicht eine neue Eskalationsstufe! Am Samstag wies der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu (68) alle Söldner an, bis Ende Juni Verträge mit dem Verteidigungsministerium zu unterschreiben.
Offenbar plant der Kreml, auch die Kämpfer von Prigoschins "Wagner"-Gruppe offiziell in die russische Armee zu integrieren. Das würde bedeuten, dass der Söldnerboss das Kommando über seine Soldaten verliert. Dies wäre das Ende der berüchtigten "Wagner"-Söldner und würde die Macht ihres Anführers erheblich schwächen.
Prigoschin reagierte umgehend und ließ verlauten, dass seine Kämpfer keine Verträge mit dem Verteidigungsministerium unterzeichnen würden. Seine Begründung: Die "Wagner"-Gruppe sei bereits in das Gesamtsystem integriert und vollständig den Interessen Russlands untergeordnet. Es ist klar, dass Schoigus Anweisung eine Reaktion auf Prigoschins vorherige Angriffe gegen den Verteidigungsminister ist.