Ein Twitter-Nutzer veröffentlichte ein Video, das menschliche Schädel in feuchter Erde zeigt und von martialischer Musik begleitet wird. Einer der Schädel trägt einen stark verrosteten Helm, der tatsächlich der Wehrmacht zugeordnet werden könnte. Die Aufnahmen können derzeit jedoch nicht unabhängig überprüft werden. Der Volksbund beschäftigt sich bereits mit diesem Thema. Auf Anfrage heißt es, dass bereits mehrere Hinweise auf mögliche Kriegsopfer im Bereich des Kachowka-Stausees eingegangen seien. Der Umbettungsdienst in der Ukraine sei informiert und werde mit der Bergung beginnen, sobald es die Lage zulässt. Derzeit ist dies jedoch noch nicht möglich. Fest steht, dass der nun zerstörte Kachowka-Staudamm zum Zeitpunkt des Zweiten Weltkriegs noch nicht existierte. Er wurde erst in den 1950er Jahren errichtet und das Wasser über einen Zeitraum von drei Jahren aufgestaut. Es ist daher durchaus möglich, dass deutsche Soldaten vor vielen Jahren entlang der damaligen Ufer des Dnepr getötet wurden. Während des Kriegs drang die Wehrmacht tief in die Ukraine vor, wurde dann aber von sowjetischen Truppen zurückgedrängt.