Diese Strategie hat durchaus ihre Vorteile. Indem man die negativen externen Effekte von Fleischproduktion und -konsum internalisiert, können die wahren Kosten für Umwelt und Gesundheit berücksichtigt werden. Gleichzeitig haben die Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin die Wahlfreiheit, Fleisch zu konsumieren, wenn sie bereit sind, den höheren Preis zu zahlen.
Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass diese Herangehensweise nicht ohne Kritik ist. Einige argumentieren, dass eine solche Preisregulierung sozial ungerecht sein kann und Menschen mit niedrigem Einkommen stärker belastet. Zudem wird bemängelt, dass die Grünen mit ihrem Fokus auf Marktmechanismen und Preisregulierung in eine sozialistische Planwirtschaft abgleiten könnten.
Es bleibt abzuwarten, wie die Diskussion um den Fleischkonsum und die Umsetzung von Maßnahmen in Zukunft verlaufen wird. Sicher ist jedoch, dass die Grünen weiterhin ihre Vision einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Gesellschaft verfolgen werden, auch wenn diese manchmal als Verbotspartei bezeichnet werden.