Der Chef der Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, bestätigte indirekt den Bericht und gab an, dass seine Truppen den Soldaten der regulären Armee helfen und erfolgreich Positionen halten, während einige Soldaten desertiert und geflohen seien. Prigoschin erklärte weiterhin, dass Teile seiner Einheiten in der Nacht zum Samstag verlegt werden mussten, um Angriffe der Ukraine am Berkhivka-Stausee abzuwehren. Prigoschin behauptet, dass russische Soldaten angeblich aufgrund von Munitionsmangel die Schützengräben am Stausee verlassen hätten. Laut Berichten von russischen Kriegsgefangenen verschärft das russische Verteidigungsministerium das Chaos an der Front, indem es Gefangene dorthin schickt, eine Praxis, die bisher der Wagner-Gruppe vorbehalten war. Der ukrainische Generalstab bestätigte am Montag, dass rund 1.000 russische Gefangene in der Ostukraine eingesetzt werden. Schon seit langer Zeit haben die Russen Probleme damit, ihre gefallenen Soldaten durch neue Freiwillige zu ersetzen.