Deutschland braucht mehr Schutz un der Verteidigungsminister handelt! Der Verteidigungsminister Boris Pistorius plant, das Beschaffungswesen der Bundeswehr zu revolutionieren, um den Kauf neuer Panzer, Flugzeuge und Gewehre schneller und kostengünstiger zu gestalten. Ein Problem mit dem die Bundeswehr bereits seit Jahren zu kämpfen hat.
Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass die einzelnen Bundeswehr-Inspekteure in Zukunft mehr Verantwortung bei Rüstungsprojekten tragen sollen. Eine vierseitige interne Weisung von Ende April überträgt den sechs Chefs von Heer, Marine, Luftwaffe, Sanität, Streitkräftebasis und CIR (Cyber- und Informationsraum) Aufgaben, um sie "in ihrer Verantwortung" stärker einzubinden. Konkret bedeutet das, dass die obersten Soldaten bei Rüstungsprojekten Vorlagen gegenzeichnen müssen und künftig darüber entscheiden, welche Anforderungen z.B. ein neuer Panzer erfüllen muss. Bisher hatte der Generalinspekteur nahezu alle Großprojekte gegengezeichnet. Aber Pistorius' neuer Bundeswehr-Chef Carsten Breuer ändert das nun, indem er die Inspekteure mehr Entscheidungsbefugnisse gibt. Breuer fordert "klare, transparente und nachhaltige Entscheidungen" und eindeutige Vorgaben an die Industrie, um nachträgliche Änderungen oder Sonderwünsche im Beschaffungsprozess zu vermeiden.