Es ist bekannt, dass Russland auch in Europa spioniert. Was jedoch immer wieder schockiert, ist die Ausmaße, mit denen die russischen Spione das Umfeld ihrer Botschaften und damit auch ihre Gastländer abhören. Obwohl einige Antennen und Satellitenschüsseln auf den Dächern der russischen Botschaften in Europa sichtbar sind, werden andere Teile des Equipments in eigenen Abhörstationen auf dem Dach vor neugierigen Blicken geschützt. Lesen Sie hier, wie massiv Russland Europa abhört!
Ein internationales Recherche-Kollektiv berichtet in seinem Bericht zur sogenannten „Espiomats“-Untersuchung, dass meist kleine Verschläge aus Glasfasern gebaut werden und der Codename für diese Aufbauten „Zenit“ ist, was der Bezeichnung des höchsten Punkt des Gebäudes senkrecht über dem Betrachter entspricht. Die schwedische Zeitung "Expressen“ hat auf Satellitenbildern entdeckt, dass es in elf EU-Ländern solche Schuppen auf den Dächern russischer Botschaften oder mit den Botschaften verbundenen Gebäuden gibt. Unter den in den russischen Botschaften stationierten Geheimdienst-Offizieren aus Moskau gibt es meist einen oder zwei zuständige Mitarbeiter, die die besonders heiklen Spionage-Aufträge unter dem Deckmantel "Zenit“ bekommen. Auf diese Weise bleiben die Lauschangriffe der Russen im kleinsten Kreis - selbst innerhalb ihrer eigenen Botschaften.