Fermentieren ist keine neue Erfindung. Schon vor Jahrhunderten wurde die Technik angewendet, um Lebensmittel haltbar zu machen. Trotzdem erlebt das Fermentieren aktuell ein Comeback - und das nicht ohne Grund: Fermentiertes soll nicht nur gut für die Darmgesundheit und das Immunsystem sein, sondern auch schlank und fit machen. Alles Wissenswerte zum neuen Ernährungstrend.
Was ist Fermentieren?Beim Fermentieren von Lebensmitteln werden Zucker und Stärke von Enzymen und Mikroorganismen umgewandelt und abgebaut. Dies diente den Menschen in den noch kühlschranklosen Zeiten dazu, die Lebensmittel haltbar zu machen. Das beste Beispiel hierzulande ist Sauerkraut. Aber auch andere Produkte, darunter Sauermilchprodukte wie Buttermilch, haben wir der Fermentation zu verdanken.
Selbst Kaffee und Wein werden fermentiert, jedoch mehr um die Aromen zu veredeln. Kein Wunder also, dass Fermentieren derzeit auch ein großer Trend in der weltweiten Sterneküche ist. Vor allem in der asiatischen Küche sind viele fermentierte Lebensmittel zu finden.
Fermentiertes für die DarmgesundheitFermentiertes soll die Verdauung anregen, da der in Lebensmitteln enthaltene Zucker durch den Prozess bereits abgebaut wird. Zudem sorgen die natürlichen Enzyme für eine gesunde Darmflora und unterstützen so den Stoffwechsel sowie das Immunsystem. Ein weiterer Vorteil von fermentierten Lebensmitteln: Da sie nicht mit Wärme behandelt werden, bleiben die Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe weitestgehend erhalten.
Fermentiertes als natürlicher Appetitzügler?