Sterben wollte Bob Marley in seiner Heimat Jamaika. Er schaffte es jedoch nicht mehr rechtzeitig dorthin. Bei einem Zwischenstopp seines Flugs in Florida musste er in ein Krankenhaus in Miami gebracht werden - Marley war zu schwach, um weiterzureisen. Noch am selben Tag, dem 11. Mai 1981, verstarb er dort im Alter von 36 Jahren an seiner Krebserkrankung.
Sein Sarg wurde in seinen kleinen Geburtsort Nine Miles im Landesinnern von Jamaika überführt, wo man bis heute sein Geburtshaus und sein Grab im Bob Marley Mausoleum besuchen kann. Er soll dort mit einer Bibel, seiner roten Gitarre, einem Marihuana-Zweig und einem besonderen Ring von Haile Selassie (1892-1975) bestattet worden sein. Haile Selassie war der letzte Kaiser Äthiopiens und regierte bis 1974. Die Rastafari verehren ihn bis heute als den wiedergekehrten Messias.
So wird sein 75. Geburtstag gefeiertDie Feierlichkeiten zu Bob Marleys 75. Geburtstag begannen bereits im Januar. Im Rahmen der Grammy-Verleihung am 26. Januar wurde das The One Love Hotel in West Hollywood eröffnet. Dort gaben in den ersten Tagen zahlreiche Musiker Konzerte zu Ehren Marleys, darunter Bishop Briggs (27), Jessie Reyez (28) sowie Bob Marleys Enkel Skip (23) und sein Sohn Julian.
"Papas Botschaft war schon immer die der Liebe und Einheit. Für die vergangenen Jahrzehnte und noch kommenden Generationen dient seine Musik dazu, eine Inspiration auf der ganzen Welt zu sein", sagte Tochter Cedella in einer Ankündigung von Bob Marleys Label Universal Music, das anlässlich des Geburtstags eine Konzertwoche veranstaltet. Deren Zweck sei, "die Kraft seiner Musik und alles, wofür er stand, zu feiern und sich daran zu erinnern". Am Tag vor seinem Geburtstag wurde außerdem ein offizielles Video zu seinem Hit "Redemption Song" veröffentlicht.