Ob sich Quainoo in Zukunft mehr auf die Schauspielerei als die Musik konzentriert? Sie kann sich beides vorstellen: "'Harry Potter und das verwunschene Kind' ist mein erster Schauspieljob in Deutschland, ich kann noch nicht einschätzen, wie es danach weitergeht, das hat aber noch Zeit. Ich will auf jeden Fall das Spielen weiterführen, wie und wo zeigt sich dann noch. Mir ist es dennoch wichtig, weiterhin Musik zu machen und an neuen Songs zu arbeiten, was ich auch momentan tue."
"Ich bin damals etwas planlos zu 'The Voice' gegangen"Die "The Voice of Germany"-Gewinnerin von 2012 hat die Sendung, nachdem sie nach New York gezogen ist, nicht mehr geschaut: "Die Zeit - oder den Empfang - hatte ich seitdem nicht mehr, aber die Show fühlt sich mittlerweile auch anders für mich an und spielt auch keine akute Rolle mehr für mich." Über ihre bisherige Karriere seit dem Triumph im TV sagt sie: "Beim Sieg von 'The Voice' hatte ich noch keinen Plan, was ich mir von alldem erhoffe. Ich wusste auch vorher, dass ich Musik machen wollte, aber 'The Voice' war für mich eher ein Zufall. Ich habe auf jeden Fall bestimmte Zwischenstopps in meiner Karriere zufrieden abhaken können, aber es geht ja noch weiter."
Für die Sängerin und Schauspielerin ist es "jedes Mal ein Highlight, live spielen zu können oder einen neuen Song mit anderen talentierten Musikern zu schreiben. Mit Florence and the Machine auf der Bühne gestanden zu haben, gehört definitiv auch oben auf die Liste", sagt sie über ihre schönsten Momente im Showgeschäft und fügt über die weniger schönen Seiten hinzu: "Das Showgeschäft ist eben aber auch das: ein Geschäft. Die Maschinerie kann manchmal natürlich auslaugen und verunsichern."
Über Castingshows wolle sie nur ungern urteilen, erklärt Ivy Quainoo, "schließlich war ich auch bei einer und das hat mir viele Vorteile gebracht. Ich bin damals etwas planlos und spontan hingegangen und kann jedem nur raten, sich vorher zu fragen, warum genau man dorthin möchte, was man sich davon erhofft und welche Möglichkeiten es sonst noch gäbe, um an sein Ziel zu kommen".