In so jungen Jahren mit dem Tod konfrontiert zu werden, sei für Emanuels Schulklasse und Freunde "natürlich auch ein Schock gewesen". Familie Wöhrl agierte zu jener Zeit nach eigener Aussage "atypisch": "Wir haben alle zu uns ins Haus geholt. Wie so ein Matratzenlager hat das bei uns ausgesehen", erzählte die 65-Jährige. Tagelang hätten sie dort zusammengesessen und diskutiert; "über das Leben, über das Positive, aber natürlich auch über das Negative und den Tod, wie man sich mit ihm auseinandersetzt". Dieses Zusammensein habe "jedem sehr, sehr viel gebracht".
Sohn Marcus, der zum Zeitpunkt des Unfalls 15 Jahre alt war, ergänzte: "Das Spannende damals war, dass vor allem die jungen Menschen so stark waren und diese Kraft hatten, um meiner Mutter und meinem Vater wieder Lebensenergie zu geben."