Auch nachdem der Richter James Burke die Sitzung für eine kurze Pause unterbrechen ließ, hörte Mann nicht auf zu weinen. Burke entschied sich, die Sitzung frühzeitig zu beenden. Laut übereinstimmenden US-Medienberichten hat Mann danach einen regelrechten Nervenzusammenbruch erlitten: Sie habe hyperventiliert und aus einem Nebenraum seien laute Schreie zu hören gewesen.
Zuvor ging laut Informationen der "USA Today" die Verteidigerin mit der Zeugin hart ins Gericht. Sie warf ihr vor, freiwillig ein sexuelles Verhältnis mit Weinstein angefangen zu haben, obwohl sie ihn nicht attraktiv gefunden habe: "Sie mochten die Partys und sie mochten die Macht." Mann wiederum sagte, dass sie nur deswegen Kontakt zu Weinstein nach der mutmaßlichen Vergewaltigung hielt, weil sie Angst um ihre Karriere hatte. Sie wollte sich vor seiner Wut schützen.