Mareile Höppner sagt den SemperOpernball wieder ab

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Mareile Höppner sagt den SemperOpernball wieder ab

Stars (1 / 1) 02.02.2021 00:33 / Günter Symbolbild imago images/Stephan Wallocha


"Hass und Anfeindungen"

Der Skandal um den diesjährigen SemperOpernball in Dresden geht weiter. Mareile Höppner (42) wird die Moderation doch nicht übernehmen. Sie hat wieder abgesagt, wegen "schlimmstem Hass und Anfeindungen", wie sie auf Instagram schreibt. "Ich wurde gebeten, den SemperOpernball zu übernehmen. In einer sehr schwierigen Phase. Ein Abend für Dresden sollte es werden. Für die Stadt und die Menschen. Die mir so viel bedeuten. Jetzt erst recht", beginnt Höppner ihren Post.

"Selbst vor meinem Kind wurde dabei nicht Halt gemacht"

"Ich hatte gehofft, nach all den Skandalen und der sehr berechtigten Kritik an der Auswahl eines Preisträgers, dass ich diesen Abend für ein neues Zeichen, für einen Abend im Sinne unserer guten demokratischen Werte, würde gestalten können." Doch einige Reaktionen hätten "jede Grenze überschritten", so die 42-Jährige. "Ich bin nun Opfer und Zielscheibe von schlimmstem Hass und Anfeindungen geworden. Selbst vor meinem Kind wurde dabei nicht Halt gemacht."

Sie zieht Konsequenzen: "Deshalb trete ich von der geplanten Moderation des Balls zurück. Ich wünsche meinem Kollegen Roland Kaiser viel Kraft für diesen Abend. Von dem Verantwortlichen des Balls erwarte ich, dass er endlich wirklich neue Zeichen setzt."

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Ich wurde gebeten, den SemperOpernball zu übernehmen. In einer sehr schwierigen Phase. Ein Abend für Dresden sollte es werden. Für die Stadt und die Menschen. Die mir so viel bedeuten. Jetzt erst recht. Ich hatte gehofft, nach all den Skandalen und der sehr berechtigten Kritik an der Auswahl eines Preisträgers, dass ich diesen Abend für ein neues Zeichen, für einen Abend im Sinne unserer guten demokratischen Werte, würde gestalten können. Statt dessen haben einige Reaktionen jede Grenze überschritten: Ich bin nun Opfer und Zielscheibe von schlimmstem Hass und Anfeindungen geworden. Selbst vor meinem Kind wurde dabei nicht halt gemacht. Deshalb trete ich von der geplanten Moderation des Balls zurück. Ich wünsche meinem Kollegen Roland Kaiser viel Kraft für diesen Abend. Von dem Verantwortlichen des Balls erwarte ich, dass er endlich wirklich neue Zeichen setzt.

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