Das ist ganz bitter für Putin und seine Armee! Zuletzt hatten die Söldner der Gruppe Wagner vor allem rund um Bachmut Gebietsgewinne erzielt. Doch nun klagt man bereits seit längerer Zeit über fehlende Munition und Probleme bei der Rekrutierung weitere Soldaten. Nun will der Chef der Söldner, Jewgeni Prigoschin, seine Soldaten offenbar komplett aus der Ukraine abziehen und diese stattdessen wieder in Afrika einsetzen. Es gibt berechtigte Zweifel, ob die russische Armee ohne die Söldner überhaupt bestehen kann!
Vor allem mit der Entscheidung des Kremls, dass die Söldner künftig keine neuen Rekruten in russischen Gefängnissen mehr anwerben dürfen, haben seine Mannen in der Ukraine hart zu kämpfen. In den letzten Wochen sollen die Truppen dort herbe Verluste erlitten haben. Dafür machte Prigoschin lange Zeit die russische Militärführung in Moskau verantwortlich, da diese kaum Waffen und Ausrüstung an seine Männer geliefert hatten. Mittlerweile schlägt Prigoschin gegenüber dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu, den er in der Vergangenheit bereits als Verräter bezeichnet hatte, deutlich leisere Töne an. Nach den großen Verlusten der Söldner in Bachmut müsse man die Armee neu aufstellen und verkleinern“, wie nun das Nachrichtenmagazin Bloomberg bestätigt. Künftig will Prigoschin seine Männer wieder vermehrt in Afrika einsetzen, wo die Söldner für den Schutz von Minen für Edelmetalle und Edelsteine eingesetzt werden. Eine deutlich weniger gefährliche Aufgabe, als im Augenblick in der Ukraine.