Fulton-Smith: Es gibt vieles, was jeder Einzelne im Kleinen beisteuern kann. Wir versuchen natürlich, wie die meisten Familien so umweltbewusst zu leben, wie möglich. Wir achten zum Beispiel darauf, den Konsumrausch zu reduzieren und insgesamt Ressourcen einzusparen. Wir ernähren uns überwiegend regional und saisonal und unterstützen heimische Wirtschaftsprodukte.
Wenn es um Klimafragen geht, fällt auch schnell der Name Greta. Was halten Sie von der 17-Jährigen?Fulton-Smith: Jede Stimme zählt, um die Regierungen der Welt zum Umdenken zu bewegen. Greta ist die Stimme der Jugend. Ich hoffe, sie hat gute Berater, die mit dieser Chance verantwortungsvoll umgehen. Ich fände es erstrebenswert, dass sich künftig Dinge zum Guten wenden, ohne dass erst radikal polarisiert werden muss! Es ist an der Zeit, dass Regierungen, Wirtschaft und Industrie gemeinsam ernsthaft und nachhaltig den Strukturwandel umsetzen und sich nicht weiterhin zum Büttel einiger, skrupelloser Lobbyisten degenerieren lassen.
Sie haben selbst zwei Töchter, versuchen Sie ihnen in Sachen Nachhaltigkeit ein Vorbild zu sein?Fulton-Smith: Selbstverständlich, aber ehrlich gesagt sind meine Töchter schon enorm selbstständig und für ihr Alter ziemlich bewusst, was ihren Konsum betrifft. Das macht mich stolz.