Nach Bergung: Leiche von Kobe Bryant offiziell identifiziert

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Nach Bergung: Leiche von Kobe Bryant offiziell identifiziert

Stars (1 / 1) 30.01.2021 00:33 / Simo Symbolbild AKPhoto/ImageCollect


Ermittlungen dauern an

Neun Menschen sind am Sonntag (26. Januar) bei einem Hubschrauberabsturz in Kalifornien ums Leben gekommen. Nach der Bergung aller Leichen hat die Obduktion mittels Fingerabdrücken die Identität von vier Opfern bestätigt: Basketball-Legende Kobe Bryant, Pilot Ara Zobayan, Baseballtrainer John Altobelli und Sarah Chester. Die fünf anderen Opfer, darunter Bryants 13-jährige Tochter Gianna, wurden noch nicht offiziell identifiziert, wie die Gerichtsmedizin von Los Angels am Dienstag (Ortszeit) bekannt gab. Es gibt auch weitere Details zum Absturz.

Suche nach der Ursache geht weiter

Die Ermittlungen an der Unfallstelle sind abgeschlossen, wie Jennifer Homendy von der US-Transportsicherheitsbehörde NTSB in einer Pressekonferenz mitteilte. Teile des abgestürzten Hubschraubers wurden geborgen und an einen sicheren Ort gebracht, um weitere Untersuchungen durchzuführen. Zudem wurden ein iPad und ein Handy aus dem Wrack geborgen. Beides werde ausgewertet. Weder ein Flugdatenschreiber noch ein Cockpit-Stimmenrekorder seien an Bord gewesen, was die Untersuchung leichter gemacht hätte.

Der Hubschrauber befand sich laut NTSB in rund 700 Meter Höhe als er mit hoher Geschwindigkeit abstürzte. Homendy nannte es "einen Absturz mit hoher Aufprallenergie". Es ging demnach schnell. Vom Fall bis zum Aufprall sei wohl gerade mal eine Minute vergangen, so Homendy. Es sei unklar, warum der Helikopter bei dieser Geschwindigkeit, die zu schnell für eine Standardlandung war, abstürzte. Der Pilot habe wohl versucht, aus einer Wolkenschicht herauszufliegen. Die Spitze des Hügels habe der Hubschrauber um "20 bis 30 Fuß" verpasst, das sind in etwa sechs bis neun Meter.