In Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt ist es am Mittwochabend zu einem grausamen Familiendrama gekommen. Dort soll nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein 61-jähriger Mann zunächst seine ehemalige Lebensgefährtin (59) erschossen haben. Im Anschluss feuerte der Mann auch Schüsse auf die zum Tatort gerufenen Polizisten ab. Am Ende nutzt der Mann seine Waffe um seinem Leben selbst ein Ende zu setzen.
Der Notruf war bei der Polizei am Mittwochabend gegen 18:15 Uhr eingegangen. Zu dieser Uhrzeit hatten Anwohner einen heftigen Streit aus einem Mehrfamilienhaus in der Heinrich-Heine-Straße in Bad Lauchstädt gemeldet. Daraufhin waren mehrere Streifenwagen zur genannten Adresse gefahren. Nach Angaben der Nachbarn sei Schulsekretärin Kerstin S. erst vor wenigen Tagen dort eingezogen. Die Frau hatte sich zuvor von ihrem Ehemann Falk S. getrennt. Diese Ehe soll bereits seit längerer Zeit gescheitert gewesen sein. Bevor Kerstin S. in das Mehrfamilienhaus gezogen war, soll sie bereits eine Zeit lang in einem Frauenhaus gelebt haben. Allem Anschein nach wollte der als tyrannisch geltende Ex-Mann die Trennung noch immer nicht akzeptieren. Wie Nachbarn erzählen hätte der Mann vor wenigen Wochen seine Noch-Ehefrau aus dem Auto gezerrt. Anwesende Person hätten jedoch eingegriffen und die Frau damals vor der Attacke von Falk S. gerettet. Offenbar hatte der Mann, der legal eine Schusswaffe besitzt, nun den Plan gefasst seine Frau zu töten.