Der in der Gegend lebende Förster Hubert Aha ist bei seinen Streifzügen durch den Wald schon mehrmals Wölfen begegnet. Diesen beeindruckt vor allen Dingen, dass die Wölfe neuerdings ihre Scheu vor dem Menschen verloren haben. Im November seien ihm gleich 3 Jungtiere begegnet, die keine 50 Meter von ihm entfernt einen Waldweg gekreuzt hatten. 2 der Tiere hätten sie sich sogar die Zeit genommen ihn zu beobachten. Deshalb glaubt der Förster, dass sich die Tiere an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt haben. Das Problem betrifft jedoch nicht nur Waldkappel, sondern auch die umliegenden Nachbarorte. Aus diesem Grund stehen die Gemeinden in einem engen Dialog mit der hessischen Landesregierung. Im in der Nähe gelegenen Ort Sontra seien die Wölfe sogar bereits mitten durch den Ort gestreift, waren auf dem örtlichen Friedhof herumgestreunt und hatten sich den Anwohnern bis auf wenige Meter genährt.