Bei einem Freigang ist der verurteilte Mörder Hans-Joachim F. (64) entkommen. Nun wurde in Chat-Gruppen über WhatsApp verbreitet, dass der Mann sich angeblich vor einer Schule Kindern genähert haben soll. Nun äußert sich die Polizei zu diesen kursierenden Gerüchten. Ist es wirklich der entflohene Frauenmörder?
In den Chat heißt es, dass der verurteilte Straftäter versucht haben soll, vor einem Krankenhaus in Berlin-Tempelhof ein Kind zu entführen. Außerdem soll der 64-Jährige vor einer Schule in Berlin gesehen worden sein. Zu diesen verbreiteten Nachrichten hat die Berliner Polizei jetzt ein Statement abgegeben. Beim Kurznachrichtendienst Twitter schreibt die Berliner Polizei, dass es sich bei diesen über WhatsApp verschickten Meldungen angeblich um Fake-News handeln soll. In der Mitteilung der Polizei heißt es weiter: “Unsere Beamten sind in diesem Fall besonders sensibilisiert und haben vor allem die Schulwege der Kinder im Blick. Es liegen keine Hinweise vor, dass es tatsächlich zu einem Entführungsversuch von Kindern gekommen ist.“ Die Polizei in Berlin und Brandenburg setze die Suche nach dem vor 9 Tagen entkommenen Mörder weiter fort. Angeblich bekomme die Polizei jeden Tag neue Hinweise auf den möglichen Aufenthaltsort von Hans-Joachim F. Allein am vergangenen Mittwoch seien 25 Hinweise wegen des entflohenen Häftlings eingegangen.